Schritt für Schritt auf Spiegel Online
Von Konrad Lischka
Suchmaschinen dürfen jedes Profil scannen, Anwendungen von Drittanbietern persönliche Details abgreifen – die Standardeinstellungen bei Facebook präsentieren die Mitgliederinformationen sehr freizügig. SPIEGEL ONLINE erklärt, wie Mitglieder die Kontrolle über ihre Daten behalten.
Facebook-Boss Marc Zuckerberg ist nicht nur ein Fan von Nicolas Sarkozy und Barack Obama, sondern begeistert sich auch für Firefox, iTunes und Apple-Angebote für Studenten – nicht gerade peinlich, aber auch kein Grund zur Freude für Facebook-Anteilseigner Microsoft. Denn jeder Facebook-Nutzer kann diese Information seit einigen Tagen auf Zuckerbergs Facebook-Profil nachlesen.
Schuld daran ist eine Änderung bei den Facebook-Datenschutzeinstellungen. Einige der Nutzerdaten behandelt Facebook nun als “öffentlich zugängliche Informationen”. Das bedeutet: Man kann Anwendungen von Drittanbietern, Facebook-Mitgliedern und Websites, auf denen man sich mit dem Facebook-Login anmeldet, nicht untersagen, diese Informationen zu verwenden. Konkret sind das Name, Profilbild, Geschlecht, Wohnort, die Liste der eigenen Facebook-Kontakte, Zugehörigkeit zu Netzwerken und Fan-Seiten.
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