Truck-Driving ist auch (wieder) neu für mich

Nach mehr als 36 Jahren sitzt ich wieder auf dem „Bock“ und fahre europaweite Touren mit einem Sattelzug.

War eine nicht leichte Entscheidung, aber ich habe Familie (die mir sehr wichtig ist) und als Tauchlehrer (eine Aufgabe die mir auch sehr wichtig ist) verdiene ich aber nicht genug und bin zudem noch monatelang weg von ihnen.

Werde mich also in Zukunft auch darüber auslassen, ob es was nützt weiss ich nicht, aber notwendig ist es. Den geändert hat sich scheinbar nichts für die Fahrer. Trotz vieler neuer, und häufig am Problem vorbei definierter Gesetze, einem Berufsbild mit entsprechender Ausbildung wird der Fahrer immer noch von vielen Firmen und ihren Mitarbeitern als Jemand betrachtet der dafür bezahlt wird in der Gegend rum zu Gondeln und ansonsten nicht viel tut (taugt?).
Allerdings sind auch immer noch viele Fahrer selbst an diesem Bild in der Öffentlichkeit schuld. Sie tun nämlich genau nichts um dies zu ändern, sondern schlimmer, sie bestärken die Öffentlichkeit noch in diesem negativen Bild.

Mal sehen wie sich das Thema entwickelt …

Geschrieben auf einem Lenovo TAB3 7 Essential, was sehr gewöhnungsbedürftig ist 🙂

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Es wird Zeit für ein neues Thema ….

damit meine ich jetzt nicht nur das Erscheinungsbild meines Blogs auf wordpress. Aber auch dieses wurde jetzt angepasst.

In Zukunft werde ich wieder verstärkt hierüber meine Meinung zu politischen und Wirtschaftlichen Blödsinn und insbesondere Gefährungen kund tun. Wem es nicht passt muss es ja nicht lesen. Vielleicht schreibe ich es ja auch nur runter, um mich von dem eigenen Frust über ebendiese Themen zu erleichtern.

Andereseits will ich mich nicht nur mit negativen Themen befassen, daher werde ich mich zu Themen auslassen die mir positive Gefühle verschaffen: wie die Musik und Kochen. Weiteres muss ich mir noch überlegen. Wie treue „Fans“ wohl wissen, arbeite ich seit einem knappen Jahr als Trucker auf internationalen, europäischen Routen. Was mir und meiner Familie mehr Geld einbringt, als meine Tätigkeit als tauchlehrer (obwohl ich dies sehr vermisse), aber andererseits mich auch weniger Zeit von meiner Familie fernhält. Ist halt schon ein Unterschied 6 Monate weg zu sein oder immer nur nur 1 bis 2 Wochen. Muss ich halt solange machen bis vielleicht mal wieder jemanden als Troubleshooter-Geschäftsführer braucht, oder bis ich halt in Rente gehe.

Im Bereich „Musik“ werde ich mich hauptsächlich auf die Suche nach ausgewöhnlichen Interpreten machen. Googelt mal nach Pentatonix, LP (sie nennt sich tatsächlich so) oder Kaleo, wirklich empfehlenswert.

Im Bereich „Kochen“ interessieren mich mehr altagstaugliche Gerichte und Interpretationen von Rezepten, die auch Kindern und Jugendlichen schmecken. Mein Testfeld hierzu sind meine eigenen, anspruchsvollen Kinder ( Pommes, Pasta, Pizza und Hamburger ;-)).

Kommentare sind wie immer gerne erwünscht, sofern sie sich an Net(t)iquette halten.

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das Mittelmeer ist ein Massengrab …

Öffentlicher Brief an die Regierungsverantwortlichen der Bundesrepublik Deutschland – zur freien Entnahme:

An Sie alle,

das Mittelmeer ist ein Massengrab, das Massensterben der Menschen auf der Flucht eigentlich Massenmord.
Deutschland ist Teil der EU und daher auch mitverantwortlich.
Wegschauen ist tödlich.
Ich fordere Sie daher auf sich nachdrücklich für die Wiederaufnahme und unbefristete Finanzierung von Mare Nostrum einzusetzen,
für humane, vernünftige und einheitliche Asylgesetze in ganz Europa einzutreten und die heimischen Gesetze dahingehend abzuändern, dass Menschen auf der Flucht vor Mord, Vergewaltigung, Folter und Elend menschlich aufgenommen werden.
Wir alle haben eine Verantwortung für diese Menschen und Sie, als unsere gewählten Vertreter noch viel mehr.
Die EU ist die Summe all derer, die in ihr leben. Und daher ist es auch unsere und Ihre Sache dafür zu sorgen, dass sich dieses Gebilde des Friedensnobelpreises, den es vor drei Jahren zuerkannt bekommen hat, tatsächlich würdig erweist, oder ihn mit Bedauern zurück gibt!

Mit besorgten Grüssen
Rolf Schaumburg

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Hermes Versand: teuer, langsam und auch noch unfähig

Wie ihr an den Bildschirmfotos der Sendungsverfolgung sehen könnt, wurde ein Paket am 12.12.14 vom Hermes Versand in Deutschland übernommen um nach Sevilla, in Spanien, geliefert zu werden.

Am 15.12. wird das Paket in Spanien erfasst.

Der erste Zustellversuch erfolgte am 20.12. um 19:58 Uhr und war lt. Zusteller erfolglos, weil der Empfänger, ich, nicht angetroffen wurde. Ich kann aber nur sagen dass ich, wie auch der Rest meiner Familie, zu diesem Zeitpunkt sehr wohl zu hause waren.

Am 22.12. erfolgen dann 2 Zustellversuche, die auf einmal erfolglos sind weil die Adresse aus heiterem Himmel nicht mehr „gefunden“ werden kann.

Eine Anfrage beim Kundenservice wird per E-Mail dahingehend beantwortet das die Adresse falsch wäre und das Paket deshalb nach Deutschland zurück geschickt wird. In der selben E-Mail werden aber von Hermes als Kontaktdaten genau die „richtige“ Adresse und auch meine Telefonnummer angegeben.

> Originalnachricht:
>
> Anliegen
> Hauptthema : Reklamationen und Beschwerden
> Unterthema : verspätete Sendung
>
> Anrede : Herr
> Nachname/Firmenname : Schaumburg
> Vorname : Rolf
> Adresszusatz :
> Straße/Nr. : Avd. Manuel Siurot 3
> PLZ/Ort : 41013 Sevilla
> Telefon : 0034 648876010
> E-Mail-Adresse : rolfschaumburg@ymail.com
> Auftragsnummer/Sendungs-ID : 44346017655
> Nachricht :

Ein vor gut 3 Wochen durch Hermes Versand zugestelltes Paket aus Deutschland hat mich komischerweise unter der selben Adresse problemlos erreicht.

Warum ich dies so besonders hervorhebe? Weil in dem Paket das Weihnachtsgeschenk meines Sohnes ist.

Hermes Sendungsverfolgung - Mozilla Firefox_002  Hermes Sendungsverfolgung - Mozilla Firefox_003

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , ,

Ex-Verfassungsrichter: Staat muss vor NSA-Ausspähung schützen | heise online

Endlich! Aus berufenem Munde:

Die früheren Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier und Wolfgang Hoffmann-Riem haben staatliche Stellen daran erinnert, dass sie angesichts der Massenausspähung der NSA und ihrer Partnerdienste deutlich mehr tun müssten zum Schutz von Bürgern und Unternehmen. Es gebe eine „klare Pflicht“ für die Behörden der Länder, etwa gegen dafür genutzte ausländische Abhöranlagen in Deutschland vorzugehen, betonte Papier bei der ersten „Zeugenvernehmung“ im parlamentarischen NSA-Untersuchungsausschuss am Donnerstag. Es gelte, eine „Störung der öffentlichen Sicherheit“ zu unterbinden. Dabei gebe es keinen Ermessensspielraum.

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Grundrechtsführer fürs Netz: Sie haben das Recht, nicht überwacht zu werden | heise online

Nun denn, ob es irgendeinen Machthaber interessieren wird welche Rechte Bürger haben/bekommen?

Was offline verboten ist, darf auch online nicht sein, lautete lange die Kampfparole derer, die vor einem rechtsfreien Raum im Internet warnten. Das Ministerkomitee des Europarats in Straßburg erklärt Internetnutzern jetzt in einem knappen Dokument, wie sie ihre „Offline-Grundrechte“ auch im Netz behaupten können.

Nutzer haben demnach einen Anspruch auf Zugang zum Netz und auf staatliche Förderung dort, wo der Zugang erschwert sei, etwa im ländlichen Raum. Sie hätten das Recht, nicht ohne klare Gerichtsentscheidung aus dem Netz geworfen zu werden und dürften sich auf Sites versammeln und protestieren. Sie seien frei, Inhalte zu schaffen und vorhandene Inhalte zu verarbeiten und zu verbreiten, sofern sie urheberrechtliche Ansprüche dabei nicht verletzen. Und sie hätten Anspruch auf unbeobachtete Kommunikation im Netz. Ein Satz wie „Sie dürfen nicht allgemeinen Überwachungs- oder Ausspähungsmaßnahmen unterworfen werden“, klingt dabei gar nicht schlecht, …

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CeBIT 2014: Oberster Verfassungsschützer: Snowden ist ein „Innentäter“ | heise online

CeBIT 2014: Oberster Verfassungsschützer: Snowden ist ein „Innentäter“ | heise online.

Unternehmen behalten Cyberangriffe für sich, weshalb der Verfassungsschutz über eine Meldepflicht nachdenkt. Eine der größten Gefahren sieht Präsident Maaßen aber im Zugriff von Mitarbeitern auf unbegrenzte Datenmengen. Snowden wird so zum „Innentäter“.

Ist schon klar: Meldepflicht – damit der Verfassungsschutz rechtzeitig eingreifen kann um zu bestimmen was an Informationen an die Öffentlichkeit dringen darf und was nicht. Gegenwehr der Unternehmen tut Not – wie Snowden in Texas schon ausführte: „Eine Regierung habe mehr Machtmittel zu ihrer Verfügung als ein Unternehmen, etwa die Polizei oder das Militär. Wenn sie jemanden also etwas Böses wolle, könne sie das wesentlich effektiver tun. Außerdem hätten Unternehmen nur ein Interesse daran, Nutzern möglichst viel zu verkaufen.“

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