heise online – WWW-Erfinder fordert Internet für alle

Sir Tim Berners-Lee, der Erfinder des Hypertext-Systems WWW, hat auf der Konferenz Nokia World in London auf die Notwendigkeit hingewiesen, jeden Menschen ans Internet zu bringen. Bisher sei ein Fünftel der Weltbevölkerung mit einem Anschluss versorgt. Das Internet könne für die anderen 80 Prozent der Menschheit dabei nützlich, an medizinische Versorgung und andere wichtige Dienste zu gelangen, sagte Sir Tim laut einem BBC-Bericht.

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„Internet für Alle“ ist eine Möglichkeit zur Selbsthilfe

Das Internet für Alle“ an sich kann selbst nicht eins der drängenden
humanitären Probleme lösen.

Aber das „Internet für Alle“ ist eine Möglichkeit zur Selbsthilfe,
z.B. in Verbindung mit den Möglichkeiten eines 100$ PC oder dem
Projekt „One Laptop per Child (OLPC)“, viele NGO’s sammeln auch
gezielt PC’s um sie in Schulen und Gemeindezentren aufzustellen.
Selbst wenn es in jedem Dorf nur einen PC gäbe, wäre dies eine Quelle
der Information, die selbst keinen Durst löscht, aber Wege
aufzeichnen kann wie man ihn löschen kann. Und das Internet ist
mittlerweile so mehrsprachig, dass Englisch Kenntnisse nicht zwingend
notwendig sind (übrigens wird in Afrika mehr französisch als englisch
gesprochen).

Das Problem, Mobilfunkanbieter ins Boot zu holen ist nur, würden sie
diese kostenlose Mindestversorgung weltweit anbieten, könnte
herauskommen, dass wir für unserer Mobilfunkgespräche viel zu viel
bezahlen (heute kosten Gespräche teilweise mehr als vor 15 Jahren,
trotz drastisch gestiegener Nutzerzahlen).

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