heise online – Film-Epos über Facebook: Kein süßer Zuckerberg

Hollywood zeigt seine alte Macht, das öffentliche Bild einer Person zu prägen – diesmal bei einem Web-2.0-Star. Zuckerberg bekommt bereits mit 26 Jahren ein böses Denkmal gesetzt. Die unterschwellige Frage des Films geht für Facebook ans Eingemachte und macht den Film so gefährlich für die Firma: Kann man diesem Mann vertrauen?

Zum Auftakt sieht der Zuschauer einen sozial ungelenken Studenten, der seine Freundin ziemlich unsympathisch zutextet. Erica (Rooney Mara) macht daraufhin Schluss, nicht ohne Mark (Jesse Eisenberg) etwas mitzugeben: Er werde eines Tages reich sein und Erfolg haben, aber er werde wohl immer denken, dass Mädchen ihn nicht mögen, weil er ein Streber sei. Die Wahrheit sei jedoch, dass sie ihn nicht mögen, weil er ein Arschloch sei. Später im Film sagt eine andere Frau: „Sie sind kein Arschloch – Sie kommen nur so rüber.“

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Muss man dem eigentlich noch etwas hinzufügen? Vielleicht, dass diese frühe Verfilmung des Werkes Zuckerberg’s nicht nur eine Infragestellung seiner persönlichen Hintergründe ist, sondern auch eine Hommage für die Größe seines Werkes. Zuckerberg sollte sich einen guten Psychiater leisten, der ihn aus seinen spät pubertären Ängsten und Selbstzweifeln heraus holt und ihm hilft endlich ein erwachsener Mann zu werden.

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