heise online | Zocken gegen Zensur: Spiele-Entwickler begehren auf

Dass die Kreativen der Spielebranche gegen Gesetzesentwürfe aufbegehren, die ihre geistigen Eigentumsrechte schützen sollen, zeigt, wie sehr die geplanten Maßnahmen am Ziel vorbeischießen.

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SOPA und PIPA dienen einzig und allein der Zensur und Kontrolle des Internets durch Unternehmen, die noch nicht einmal die tatsächlichen Urheber der zu schützenden Werke sind, sondern nur deren Nutznießer.

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Über rolfschaumburg

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Eine Antwort zu heise online | Zocken gegen Zensur: Spiele-Entwickler begehren auf

  1. rolfschaumburg schreibt:

    Geld verdienen mit dem geistigen Eigentum Anderer, ohne diese daran teilhaben zu lassen, ist ein absolutes „NO GO“ – die grundsätzliche Frage: „ab wann ist etwas geistiges Eigentum“ ist aber immer noch zu klären.

    Software Codes (Programmiersprachen) sind kein geistiges Eigentum, das damit hergestellte Produkt schon – Sprache ist auch kein geistiges Eigentum eines Einzelnen, ein damit geschriebenes Buch schon. Damit erklärt sich auch warum es keine Software Patente geben kann, da auch ein Buch nicht patentierbar ist.

    Programmiersprachen sind genau dass was das Wort aussagt: Sprachen um Maschinen Befehle zu erteilen die in wiederholbaren Programmen festgehalten werden. Wie Esperanto, als „künstliche menschliche Sprache“, entwickeln sich diese „Maschinen-Sprachen“ aus den gemachten Erfahrungen und den sich ändernden Anforderungen an die Maschinen“ und sind damit immer eine Gemeinschaftsentwicklung.

    Anwendungssoftware, Design, Kunst, Bücher, Musik, Filme haben Schöpfer (geistige Urheber). Aber kann irgendeiner dieser Schöpfer von sich behaupten er/sie hätte sein Werk aus dem „Nichts“ geschaffen? Nein, jeder wurde immer und überall von seiner Ausbildung, Erfahrung, täglichen Umwelteinflüssen und Anforderungen inspiriert genau dieses „Werk“ zu schaffen. Da die Allgemeinheit somit „ihren“ Anteil an der Schaffung hat, sollte die private Nutzung jedes Werkes einer größtmöglichen, freizügigen und liberalen Gesetzesgebung unterliegen, unter Ausschluss jeglicher unternehmerischen Kontrolle.

    Legitime Rechteverwerter können in Fällen von illegaler, kommerzieller Verwertung von Werken Strafanzeige stellen, müssen die Ermittlungen aber den Ermittlungsbehörden überlassen und dürfen auf keine Fall sich selbst Rechte dieser Ermittlungsbehörden anmaßen, geschweige denn „Richter und Henker“ in einem sein.

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