heise online | EU-Vertreterin: Verwerter sollen lizenzieren, nicht Musikpiraten jagen

heise online | EU-Vertreterin: Verwerter sollen lizenzieren, nicht Musikpiraten jagen.

Und wenn sie „jagen“ ignorieren sie Hinweise von außen!

Schon vor Jahren habe ich versucht Verwertungsgesellschaften darauf aufmerksam zu machen dass in Spanien, bis heute, auf jedem Zigeuner- und Wochenmarkt zigtausende von illegalen Musik- und Filmkopien angeboten werden. Das zuständige Ordnungsamt vermietet diese Stände ganz offiziell an diese Händler und bei den regelmäßig stattfindenden polizeilichen Kontrollen werden diese illegalen Angebote in keinster Weise beanstandet. Die von mir erworbenen Beweismittel hatte ich zur Verfügung gestellt, aber für meine E-Mails wurde noch nicht einmal der Eingang bestätigt, so dass der Verdacht entsteht die Verwerter sind gar nicht an der Verfolgung dieser „Offline-Piraten“ interessiert.

Die Preise dieser Raubkopien liegen bei 1 bis 2 Euro pro CD bzw. DVD, bei weit über tausend fast täglich stattfindenden Märkten kann man es sich ausmalen wie viele illegale und kostenpflichtige Kopien hier täglich über den Tisch gehen.

Privates Tauschen von Musik und Filmen schädigt niemanden und sollte endlich ganz offiziell als Bürger- und Konsumentenrecht festgeschrieben werden, über den Tausch von Büchern hat sich ja auch noch nie jemand aufgeregt, was sich aber bei digitalen Büchern wohl ändern wird. Der illegale Verkauf von Raubkopien schon, online wie offline, aber die Online-Jagd ist wohl bequemer?

Falls sich doch mal ein Rechteverwerter für diesen Umstand interessieren sollte, können weitere Infos, wie auch Beweisstücke per Mail angefordert werden.

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