heise online | Belgischer Rechteverwerter verlangt Vorlese-Gebühren

Belgische Bibliotheken sollen Urheberrechtsabgaben zahlen, wenn sie Vorlesestunden für Kinder veranstalten. Mit dieser Forderung ist der belgische Rechteverwerter Sabam an mehrere Stadtbibliotheken herangetreten, wie die belgische Tageszeitung De Morgen am Dienstag meldet. Wer ein urheberrechtlich geschütztes Buch in einer Bibliothek vor Publikum laut vorlese, müsse an den Rechteinhaber zahlen, so die Forderung der Sabam.

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Wenn Kinder in die Bibliothek gehen um das Buch selbst zu lesen werden keine Gebühren fällig, liest das Buch aber jemand den Kindern vor werden Gebühren fällig – was für ein Schwachsinn ist das den?

Hat die Geldgier den überhaupt keine Grenzen mehr?

Übrigens ist die Sabam bereits 2011 vor dem Europäischen Gerichtshof gescheitert einen Zugangsprovider zu verpflichten Urheberrechtsfilter zu installieren sowie mit der gleichen Forderung in diesem Jahr gegen das soziale Netzwerk Netlog.

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